Blog der Akademie für Traditionelle Astrologie
Blog | Traditionelle Astrologie Akademie
- Birgit von Borstel
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Aktuell läuft im Neuen Museum auf der Museumsinsel Berlin die kleine, aber außergewöhnlich spannende Sonderausstellung Schicksal in den Sternen – Die Anfänge des Tierkreises (20. März 2026 – 10. Januar 2027).
Ich habe sie inzwischen bereits drei Mal besucht – und vermutlich wird es nicht dabei bleiben. Mit rund 40 Exponaten ist die Ausstellung zwar überschaubar, erfreut sich aber offenbar großer Beliebtheit: Der reich bebilderte Ausstellungskatalog ist bereits nach kurzer Zeit in die zweite Auflage gegangen.
Wer sich intensiver mit den Ursprüngen des Tierkreises beschäftigen möchte, kann den Katalog direkt über den Shop der Staatlichen Museen zu Berlin bestellen. https://www.smb-webshop.de/epochen/antike/6440/schicksal-in-den-sternen
Zu sehen sind Keilschrifttafeln, Papyri, Münzen, Gemmen und andere Objekte, die eindrucksvoll zeigen, wie sich der Tierkreis in der antiken Welt entwickelte und verbreitete. Die Ausstellung führt von Babylonien über Ägypten bis nach Griechenland und Rom und zeichnet nach, wie aus astronomischen Beobachtungen nach und nach ein astrologisches Weltbild entstand.
Besonders gelungen ist dabei, dass die Ausstellung den Tierkreis nicht nur als astrologisches Symbolsystem zeigt, sondern zugleich als kulturelles, religiöses und wissenschaftliches Phänomen der Antike.
Sie stellt Fragen wie:
- Was genau ist der Tierkreis eigentlich?
- Ein astronomisches Koordinatensystem?
- Ein Mittel zur Vorhersage?
- Ein Ausdruck kosmischer Harmonie?
- Oder eine Projektionsfläche menschlicher Sinnsuche?
Gerade diese Mehrdeutigkeit macht deutlich, warum der Tierkreis Menschen bis heute fasziniert. Der Himmel wurde vermessen, beobachtet und berechnet, um Orientierung zu gewinnen und Hinweise auf zukünftige Entwicklungen zu erhalten.
Die Entwicklung des Tierkreises
Ein babylonischer Schöpfungsmythos berichtet, wie der Gott Marduk die Sterne erschuf und sie in einem himmlischen Kalender anordnete, um die Monate zu markieren.
Gezeigt wird dazu auch eine Tontafel mit einer tabellarischen Version dieses Kalenders, der laut den Kuratoren als Inspiration für die spätere Entwicklung des Tierkreises diente.
Ein weiteres erstaunliches Objekt der Ausstellung ist die berühmte Keilschrifttafel aus dem Textkomplex Mul.Apin (um 750 v. Chr.). Sie zählt 17(!) Sternbilder auf, aus denen sich später die heute bekannten zwölf Tierkreiszeichen entwickelten.
Die 17 Zeichen hießen: Die Borste, der Himmelsstier, der wahre Hirte des Anu, der Alte Mann, der krumme Stab, die Großen Zwillinge, der Krebs, der Löwe, die Furche, die Waage, der Skorpion, Pabilsag, der Ziegenfisch, der Große, die Schwänze der Schwalbe, Anunitum, der Lohnarbeiter.
Der Tierkreis mit den 12 Zeichen, die heute noch gebräuchlich sind, wurde schließlich im 5. Jahrhundert v. Chr. auf 12 Zeichen in 30° Abschnitten festgelegt und verbreitete sich dann im östlichen Mittelmeerraum.
Doch einzelne Tierkreiszeichen waren schon deutlich früher bekannt: Eine eine babylonische Keilschrifttafel mit der ältesten bekannten Erwähnung eines Tierkreiszeichens, dem Skorpion, stammt aus dem 3. Jahrtausend (!) v. Chr.
Spannend ist auch, wie stark sich manche Tierkreiszeichen im Laufe der Zeit verändert haben. Viele Namen blieben zwar im Kern erhalten, andere unterschieden sich ursprünglich jedoch deutlich von den heute bekannten Bezeichnungen.
Der Widder war bei den Babyloniern beispielsweise als „Mietarbeiter“ oder „Schaf“ bekannt, der Stier als „Borste“. Die Jungfrau wurde bereits früh mit einer Kornähre dargestellt, hieß ursprünglich jedoch „Furche“. Bei den Ägyptern erschien sie später als „Edle Dame“. Der Schütze hieße bei den Babyloniern “Pabilsag”, die Fische nannte man “die Schwänze der Schwalbe”.
Auch die Waage durchlief mehrere Entwicklungsstufen: Die Babylonier kannten sie bereits als Waage, die Ägypter bezeichneten sie dagegen als „Horizont“. Die Griechen verwendeten später Begriffe wie „Scheren“ (des Skorpions) oder „Joch“, bevor sich schließlich erneut die babylonische Bezeichnung durchsetzte.
Jahrhundertelang beobachteten die Babylonier systematisch den Himmel und hielten zugleich Wetter, Wasserstände, Marktpreise und politische Ereignisse fest. Dadurch erkannten sie nicht nur regelmäßige Muster in den Bewegungen der Himmelskörper, die sie später berechnen konnten, sondern brachten diese auch mit den Geschehnissen auf der Erde in Verbindung. Auf dieser Grundlage entstand die astrologische Vorhersagekunst.
Der Aszendent und die Entstehung der Häuser
Besonders spannend für astrologisch Interessierte ist die Entwicklung des Aszendenten und der Häuserlehre. Die Ausstellung verdeutlicht, dass der Aszendent offenbar erst in Ägypten in die astrologische Praxis integriert wurde. Ausgehend von ihm entwickelte sich später die Lehre der zwölf Orte (Dodekatropoi), also jener Lebensbereiche, die wir heute als Häuser kennen.
Dabei handelte es sich ursprünglich nicht um komplizierte Häusersysteme, sondern schlicht um die zwölf Tierkreiszeichen, gezählt vom Aszendenten aus – also das, was heute als Ganzzeichenhaussystem bezeichnet wird.
Horoskope auf Tonscherben
Besonders faszinierend sind die erhaltenen frühen Horoskope auf Papyri und Tonscherben, sogenannten Ostraka.
Diese Funde enthalten meist lediglich die Positionen der Planeten, jedoch - bis auf wenige Ausnahmen - keine schriftlichen Deutungen. Vermutlich dienten sie dem Astrologen als Grundlage für die spätere Interpretation.
Zu konkreten Vorhersagen ließen sich die Astrologen wahrscheinlich aus astrologischen Handbüchern inspirieren, in denen typische Deutungen bestimmter Konstellationen zusammengestellt waren.
So findet sich etwa für Venus im sechsten Haus – dem „Haus des Unglücks“ – die Aussage, die betreffende Person werde von „vielen schlechten Gerüchten“ verfolgt. Heute würde man vermutlich von Mobbing sprechen.
Tierkreiszeichen im Alltag
Ebenfalls bemerkenswert ist eine seltene Münzserie des Kaisers Antoninus Pius.
Jedes Tierkreiszeichen erscheint dort zusammen mit seinem Herrscherplaneten auf einer eigenen Drachme.Dabei handelte es sich nicht um Gedenkmünzen, sondern um ganz gewöhnliches Zahlungsmittel des Alltags. Menschen trugen die Tierkreiszeichen also buchstäblich täglich in ihren Geldbeuteln mit sich herum. Eine der Münzen zeigt sogar einen doppelten Tierkreis. Warum, ist bis heute unklar. Die Vermutung, hier seien tropischer und siderischer Tierkreis dargestellt, gilt allerdings als eher unwahrscheinlich, da beide Darstellungen deckungsgleich erscheinen.
In Schmucksteine geritzte Tierkreiszeichen (Gemmen) zeigen, dass astrologischer Schmuck keine moderne Erfindung ist. Bereits in der Antike trug man sein Tierkreiszeichen als Ring oder Amulett am Körper.

Alexandrinische Drachme des Antoninus Pius (144/145 n. Chr.) mit doppeltem Tierkreis. Warum zwei Tierkreise dargestellt wurden, ist bis heute nicht geklärt.
Quelle: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, Public Domain Mark 1.0
Fazit
Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie eng in der Antike Astronomie, Astrologie, Religion, Medizin, Mathematik und Philosophie miteinander verbunden waren. Die systematische Beobachtung und Berechnung des Himmels bildete dabei nicht nur eine Grundlage astrologischer Vorhersagen, sondern trug zugleich zur Entwicklung früher wissenschaftlicher Denkweisen bei.
Gerade für astrologisch Interessierte bietet die Ausstellung einen faszinierenden Einblick in jene Zeit, in der viele Grundlagen entstanden, die die astrologische Tradition bis heute prägen.
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In vielen antiken astrologischen Lehrbüchern – besonders der hellenistischen und spätantiken Tradition – nehmen Sexualität, Ehe, Begehren und die „sexuelle Natur“ eines Menschen einen auffallend großen Raum ein. Aus heutiger Perspektive wirken manche dieser Passagen beinahe obsessiv, voyeuristisch oder befremdlich detailliert. Tatsächlich hatte diese starke Fokussierung jedoch mehrere tiefere Gründe.
Denn Liebe und Partnerschaft waren in der Antike weit mehr als private Angelegenheiten. Astrologen beschäftigten sich mit Fragen wie:
Wird die Person heiraten – und wenn ja, wann?
Wird es mehrere Ehen geben?
Ist die Beziehung stabil oder konflikthaft?
Gibt es Untreue oder Affären?
Wie ist die sexuelle Disposition der Person?
Wird die Ehe Kinder hervorbringen?
Drohen Trennung, Verlust oder Witwenschaft?
Beziehungen waren in der Antike vor allem auch soziale Institutionen. Ehe regelte Besitz, Nachfolge, Status, Familienallianzen und wirtschaftliche Sicherheit.
Vor diesem Hintergrund überrascht es kaum, dass antike Astrologen Liebes- und Beziehungsthemen äußerst detailliert behandelten. Besonders eigenwillig aus heutiger Sicht erscheint dabei, wie ausführlich die Quellen sexuelle Vorlieben, Rollen und Verhaltensweisen beschreiben.
Der Hintergrund dafür liegt nicht zuletzt im Weltbild der antiken Astrologie selbst. Die astrologischen Systeme der Antike beruhen auf grundlegenden Polaritäten: männlich und weiblich, aktiv und passiv, heiß und kalt, trocken und feucht. Sexualität war daher nicht bloß ein Nebenthema, sondern Teil der kosmischen Ordnung. Astrologie verstand sich schließlich als Kunst, die Ordnung des Kosmos sichtbar zu machen – und menschliche Fruchtbarkeit, Begehren und sexuelle Dynamik gehörten aus dieser Sicht selbstverständlich dazu.
Dabei dachte die Antike allerdings nicht in modernen Kategorien wie:
heterosexuell, homosexuell, bi oder queer. Solche Identitätsbegriffe existierten in ihrer heutigen Form noch nicht.
Stattdessen stellte man andere Fragen:
Wer nimmt die aktive oder passive Rolle ein?
Wer überschreitet soziale Rollen?
In der griechisch-römischen Welt galt dabei nicht das Geschlecht des Partners als entscheidend, sondern vor allem Status und soziale Position. Von freien Männern wurde erwartet, die aktive und dominante Rolle einzunehmen, während passive Rollen häufig mit Unterordnung, Weiblichkeit oder Sklavenstatus verbunden wurden. Sklaven konnten ihren Herren sexuell dienen, ohne dass dies als Ausdruck einer „homosexuellen Identität“ verstanden wurde. Problematisch erschien aus antiker Sicht vielmehr, wenn ein freier Mann dauerhaft die passive Rolle einnahm und damit gegen die gesellschaftlichen Erwartungen männlicher Selbstkontrolle verstieß.
Gerade deshalb wirken viele astrologische Aussagen aus heutiger Perspektive zugleich extrem konkret und gleichzeitig merkwürdig fremd. Entscheidend war weniger das Geschlecht des Partners als vielmehr die soziale Rolle innerhalb der Beziehung und die Frage, ob jemand den kulturellen Erwartungen entsprach.
Die Dramatisierung als Stilmittel astrologischer Lehrbücher
Hinzu kommt ein weiterer Punkt: Antike astrologische Lehrbücher liebten die Extreme. Viele Texte arbeiteten bewusst mit drastischen Formulierungen und ungewöhnlichen Beispielen. Das hatte mehrere Gründe. Die Autoren wollten prägnante Merksätze formulieren, seltene Konstellationen illustrieren, durch Sensationen Aufmerksamkeit erzeugen oder moralische Warnungen vermitteln.
Dadurch entsteht leicht der Eindruck, Sexualität sei ein Hauptthema der antiken Astrologie gewesen. Tatsächlich behandelten die Lehrbücher ebenso ausführlich Fragen zu Krankheit, Beruf, Kindern, Besitz oder politischem Schicksal. Doch die Kapitel über Beziehungen und Sexualität bleiben modernen Lesern naturgemäß besonders im Gedächtnis.
In der antiken Astrologie wurde Sexualität also weniger als private Identität verstanden denn als Ausdruck körperlicher, sozialer und kosmischer Ordnung.
Eine systematische Partnerschaftsanalyse im heutigen Sinn – insbesondere unter psychologischen Gesichtspunkten – gab es in der Antike allerdings noch nicht. Die moderne Vorstellung von Beziehung als Raum emotionaler Selbstverwirklichung ist historisch vergleichsweise jung.
Und dennoch lässt sich mit Hilfe der traditionellen Astrologie sehr gut untersuchen, welche Rolle Liebe und Beziehungen im Leben einer Person spielen, wie leicht oder schwer es ihr fällt, Bindungen einzugehen, welche Suchbilder wirksam sind und welche Herausforderungen auf dem Weg zu einer erfüllenden Partnerschaft bewältigt werden müssen.
Vielleicht liegt gerade darin die besondere Stärke der traditionellen Astrologie: Sie betrachtet Beziehungen nicht nur romantisch oder idealisiert, sondern als reale Dynamik zwischen Charakter, Lebensumständen, Bedürfnissen und Schicksal.
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Wenn Menschen in der astrologischen Beratung fragen: „Was ist meine Berufung?“ oder „Was ist meine Lebensaufgabe?“, meinen sie oft etwas sehr Grundsätzliches:
Welche Tätigkeit erfüllt mich wirklich?
Was ist der tiefere Sinn meines Lebens?
Wofür bin ich bestimmt?
Was soll ich verwirklichen?
Solche Fragen entstehen aus einem Weltbild, das stark von modernen Vorstellungen der Selbstverwirklichung beeinflusst ist und inzwischen zu einem weit verbreiteten Selbstverständnis geworden ist.
Die Vorstellung, dass jeder Mensch eine ganz persönliche Bestimmung finden und verwirklichen müsse, ist historisch betrachtet vergleichsweise jung. Zwar finden sich erste Ansätze eines solchen Denkens bereits in der Romantik und später in psychologischen Konzepten des 20. Jahrhunderts, gesellschaftlich prägend wurde die Idee jedoch vor allem seit den 1960er- und 1970er-Jahren. Zuvor wurde Beruf meist deutlich stärker als soziale, familiäre oder religiöse Aufgabe verstanden – weniger als Ausdruck eines individuellen inneren Selbst.
Die traditionelle Astrologie denkt allerdings anders – zumindest in ihrer klassischen Form.
Was fragt die traditionelle Astrologie stattdessen?
Die traditionelle Astrologie arbeitet nicht mit dem Konzept einer kosmischen „Mission“. Sie fragt eher:
Was kann diese Person, wo liegen ihre natürlichen Begabungen und Fähigkeiten?
Welche Stärken und Schwächen zeigen sich? Wo gibt es Einschränkungen, wo Handlungsspielraum? Welche Hürden sind zu meistern, was hilft dabei?
Die traditionelle Astrologie beschreibt also eher Bedingungen, Dispositionen und Potenziale. Sie macht Aussagen darüber, wie jemand wirkt und wo sich etwas entfalten kann – aber nicht darüber, welchem höheren Sinn ein Leben dienen soll.
Vielleicht liegt genau darin ein wesentlicher Unterschied zur modernen astrologischen Sprache:
Die traditionelle Astrologie verspricht keine Selbstverwirklichung und formuliert keinen spirituellen Auftrag. Sie beschreibt Kräfte, Möglichkeiten, Grenzen und konkrete Lebensumstände – keine „Lebensaufgabe“. Allenfalls geht es darum, die eigenen Anlagen möglichst bewusst, verantwortungsvoll und im Sinne einer "tugendhaften" Lebensführung zu verwirklichen, wie es ein gelehrter antiker Astrologe vielleicht formuliert hätte.
Anders gesagt:
Traditionelle Astrologie zeigt, wofür eine Person ausgestattet ist, aber nicht, wofür sie „gesandt“ wurde.
Weisen Geburtsherrscher, Almuten oder Daimon nicht doch auf eine Bestimmung hin?
Nun stellt sich die Frage, ob die traditionelle Astrologie nicht doch Faktoren kennt, die auf eine Art innere Bestimmung oder geistige Ausrichtung hindeuten – etwa den Geburtsherrscher, den Almuten oder den Daimon.
Um es kurz zu sagen: Nein, auch diese Faktoren symbolisieren keine Berufung. Der Geburtsherrscher, der im Übrigen sehr unterschiedlich definiert werden kann, beschreibt eher vorherrschende Prägungen und Wesenszüge der Person. Der Almuten (der Begriff stammt aus dem Arabischen und bedeutet der „Siegreiche“) ist ein Planet mit der größten essentiellen Würde an bestimmten Graden des Tierkreises. Auch er beschreibt eine Prägung, symbolisiert ein vorherrschendes Lebensprinzip - aber er weist auf keine höhere Aufgabe hin.
Der Daimon ist vielleicht der Planet, der noch am ehesten eine in diesem Sinne spirituelle Natur hat. Seine Konzipierung entspricht ein wenig dem christlichen Schutzengel und ist von der neuplatonischen Idee der Seelenwanderung und dem angestrebten Aufstieg durch moralische Weiterentwicklung zur göttlichen Sphäre geprägt - etwas, das man wie eine Erlösung aus dem Kreislauf der Wiedergeburten und Heimkehr der Seele zu ihrer Heimat in der Fixsternsphäre verstehen könnte. Der Daimon gilt dabei als eine Art innere Orientierungskraft, die helfen soll, auf dem richtigen Weg zu bleiben. Er ist der bestgestellte Planet im Horoskop und fungiert wie ein Ratgeber. Beispielsweise würde ein Saturn als Daimon in kritischen Situationen dazu mahnen, gut zu prüfen, realistisch zu bleiben und zu planen, was als Nächstes zu tun ist. Ein Jupiter-Daimon würde eher Vertrauen, Sinn oder Weitblick stärken.
Warum sich manche Konstellationen trotzdem wie „Berufung“ anfühlen
Und doch: es gibt einen interessanten Effekt, der dem Gefühl der Berufung recht nahe kommt. Wenn jemand beispielsweise sehr stark gestellte Planeten im 10. Haus hat, oder eine dominante Konstellation mit starken planetaren Würden, die in Verbindung mit Berufssignifikatoren steht, fühlt sich das oft wie „Berufung“ an.
Die Quellen beschreiben dies als erhöhte Handlungskraft und Ansehen. Solche Tätigkeiten werden oft mit großer Selbstverständlichkeit, Freude und auf hohem Niveau ausgeübt. Sie wirken beinahe mühelos – als wäre jemand „genau am richtigen Platz“. Vielleicht entsteht genau daraus jenes Gefühl, das heute häufig als Berufung bezeichnet wird.
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Bildquelle: Historische Illustration des "allsehenden Auges", das die die göttliche Vorsehung symbolisiert. (gemeinfrei)
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Die Ausbildung in traditioneller Astrologie ist zwar schon am 15. April gestartet – aber ein Einstieg ist weiterhin möglich.
Wenn du dich kurzfristig entscheidest oder erst jetzt darauf aufmerksam geworden bist, kannst du problemlos noch teilnehmen und die verpassten Inhalte nacharbeiten. Alle Termine werden aufgezeichnet, sodass du jederzeit Anschluss findest.
Der Einstieg erfolgt über eine kompakte Einführung an sechs Abenden. Hier bekommst du einen klar strukturierten Überblick über die Grundlagen der traditionellen Astrologie. Ziel ist es, dass du bereits nach dieser Phase erste astrologische Aussagen einordnen und entwickeln kannst.
Danach geht es direkt mit dem Modul 2 weiter: Hier werden die Inhalte vertieft und systematisch ausgebaut: Du lernst, wie man ein Geburtshoroskop mit der traditionellen Astrologie deutet.
Der Unterricht findet live statt, mit Raum für Fragen und gemeinsame Übungen – und gleichzeitig mit der Flexibilität, Inhalte bei Bedarf nachzuholen.
👉 Hier geht es zu weiteren Informationen und zur Anmeldung.

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Endlich ist es soweit: Die Anmeldung zur Ausbildung in traditioneller Astrologie ist freigegeben.
Der Einstieg erfolgt über eine kompakte Einführung, die sich über sechs Abende erstreckt. In dieser Phase legst du die fachlichen Grundlagen und erhältst einen ersten systematischen Überblick über die Arbeitsweise der traditionellen Astrologie. Schritt für Schritt wirst du an die Deutung herangeführt. Am Ende der Einführung bist du in der Lage, erste astrologische Aussagen strukturiert zu entwickeln und einzuordnen.
Die Einführung umfasst sechs Unterrichtsatermine im wöchentlichen Rhythmus, jeweils mittwochs von 19:15 – 21:15 Uhr:
15.04.2026 - 22.04.2026 - 29.04.2026 - 06.05.2026 - 13.05.2026 - 20.05.2026
Der Unterricht findet live statt und bietet Raum für Fragen sowie gemeinsame Übungen.
Wie es danach weitergeht
Im Anschluss an die Einführung setzt sich die Ausbildung mit Modul 2 (Traditioneller Radixdeutung) fort. Dort werden die Grundlagen vertieft und die Deutung systematisch erweitert.
Weitere Informationen & Anmeldung
Weitere Informationen findest du hier.
Hier geht es direkt zur ANMELDUNG.


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Seit meinem letzten Beitrag zur neuen Ausbildung hat sich im Hintergrund noch einmal etwas Entscheidendes ergeben, über das ich euch gern transparent informieren möchte.
Die Ausbildung befindet sich weiterhin im Zulassungsverfahren bei der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) und steht kurz vor der vorläufigen staatlichen Zulassung.
Im Zuge dieses Verfahrens haben sich jedoch kurzfristig noch einmal strukturelle Vorgaben ergeben:
Die Ausbildung wird zunächst als zusammenhängender Lehrgang organisiert, der alle sechs Module umfasst.
Das bedeutet:
Anders als ursprünglich angekündigt, können die Module vorerst nicht einzeln gebucht werden. Gleichzeitig hat sich eine Lösung ergeben, die den Einstieg weiterhin flexibel hält und einen Preisvorteil ermöglicht.
Was bedeutet das konkret?
Die inhaltliche Struktur bleibt unverändert:
Die Ausbildung ist weiterhin in sechs aufeinander aufbauende Module gegliedert und führt Schritt für Schritt von den Grundlagen bis zur eigenständigen Deutung.
Neu ist lediglich die formale Organisation im Rahmen des Zulassungsverfahrens. Die Ausbildung beginnt wie geplant mit einer Einführung über sechs Wochen.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die Teilnahme zu beenden oder den Weg in der weiterführenden Ausbildung fortzusetzen.
Damit bleibt der Einstieg faktisch vergleichbar mit einem einzelnen Modul – bei gleichzeitig größerer Flexibilität:
Du entscheidest nach sechs Wochen, ob du weitermachen möchtest oder nicht.
Preisstruktur
Auch finanziell ergibt sich dadurch ein Vorteil:
Die monatliche Rate beträgt 139 € – und liegt damit unter dem bisherigen Preis für die Einführung.
Begrüßungsabend und Start
Am 8. April um 19:00 Uhr findet wie geplant eine unverbindliche Online-Begrüßungsrunde zum Auftakt des neuen Ausbildungszyklus statt. Wenn du dabei sein möchtest, schreibe mir gern eine kurze E-Mail an
In diesem Termin stelle ich die Ausbildung noch einmal in Ruhe vor, erläutere den Ablauf und gehe auch auf die aktuellen Änderungen ein. Außerdem ist Raum für Fragen. Die Begrüßung wird nicht aufgezeichnet.
Der inhaltliche Einstieg beginnt am 15. April.
Einführung über sechs Abende
Die Ausbildung beginnt mit einer Einführung über sechs Abende.
Hier legen wir die Grundlagen und verschaffen uns einen Überblick. Am Ende beherrschst du die ersten Schritte der Deutung.
Die Termine (mittwochs, jeweils 19:00–21:00 Uhr, mit Aufzeichnung):
15.04.2026
22.04.2026
29.04.2026
06.05.2026
13.05.2026
20.05.2026
Anmeldung
Die Anmeldung wird freigeschaltet, sobald die formalen Schritte im Zulassungsverfahren abgeschlossen sind.
Wenn du informiert werden möchtest, sobald die Anmeldung möglich ist, schreibe mir gern eine kurze E-Mail an
Ich weiß, dass diese Anpassung kurzfristig kommt. Gleichzeitig entsteht daraus ein verlässlicher Rahmen für den geplanten Start der Ausbildung im April. Die staatliche Zulassung dient dazu, die Qualität der Ausbildung langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln.
Der Kursstart im April rückt näher – und ich freue mich darauf.
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Gute Nachrichten für alle, die sich für die Ausbildung in Traditioneller Astrologie interessieren:
Das kostenlose Info-Webinar ist ab sofort als Gratis Video auf unserer Website verfügbar.
Wenn du beim Live-Termin nicht dabei sein konntest – oder dir die Inhalte noch einmal in Ruhe ansehen möchtest – hast du jetzt jederzeit Zugriff auf die Aufzeichnung.
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Ausbildungszentrum des Deutschen Astrologen-Verbandes



Kursleitung:
DAV-geprüfte Astrologin, studierte Philosophie, Psychologie und Musikwissenschaft in Hamburg. Zunächst in der Musikbranche im Marketing tätig, absolvierte sie nebenberuflich von 1999 bis 2002 eine Ausbildung in psychologischer Astrologie. Es folgten Weiterbildungen in traditioneller Astrologie. Seit 2006 arbeitet sie als Berufsastrologin in Berlin und unterrichtet seit 2007 Astrologie. Sie ist zudem als Heilpraktikerin für Psychotherapie qualifiziert.
2023 gründete sie die Online-Akademie für Traditionelle Astrologie; die hier angebotene Ausbildung ist seit 2022 DAV-zertifiziert. Aktuell studiert sie Geschichte und Religionswissenschaften mit Schwerpunkt Astrologiegeschichte.
Anmeldung und Kontakt:
Birgit von Borstel
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Astrologische Beratung mit Traditioneller Astrologie
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